Die Saufeder – Eine wertvolle Waffe gegen Schwarzwild

Die Jagd in Deutschland hat eine große Veränderung durchlebt. Während sie ursprünglich nur adeligen Mitmenschen vorbehalten war, ist sie heute beliebter als je zuvor.

Die Anzahl der Jäger steigt von Jahr zu Jahr und trotz der fortschreitenden Urbanisierung gibt es immer mehr Wild. Doch die Vorkommen haben ebenfalls eine Veränderung erlebt.
Da es immer mehr Menschen gibt und die Lebensräume des Wildes stark von Autobahnen durchzogen und von der Landwirtschaft geprägt sind, werden Kulturfolger stark bevorteilt.

Vor allem das Schwarzwild erlebt eine Hochzeit. Nie zuvor gab es so viele Sauen in Deutschland wie aktuell und das obwohl sie verschärft bejagt werden. Sie richten großen Schaden an und selbst die Regierung hat nun erkannt, dass es an der Zeit ist etwas zu tun.

Sich richtig gegen Schwarzwild wappnen

Die Bejagung von Schwarzwild ist schwierig

Schwarzwild ist wehrhaft und wer ein passionierter Sauenjäger ist, läuft Gefahr verletzt zu werden. Um Sauen effektiv bejagen zu können, braucht man einige Utensilien. Welche das genau sind, hängt von der Art der Bejagung ab.

Die meisten Sauen werden an der Kirrung geschossen. Diese Art der Bejagung ist effektiv, aber auch langweilig. Benötigt wird eine Lichtung, eine Kirrung und jemand der sie täglich bestückt.

Deutlich aufregender und erfolgsversprechender ist die Drückjagd auf Schwarzwild. Hier kommt es allerdings immer wieder zu Unfällen. Jagdhunde sollten in jedem Fall durch eine Sauenschutzweste geschützt werden, bevor sie in eine Dickung geschickt werden. Vor allem schwere Hunde tragen regelmäßig schwere Verletzungen von den Schlägen der Sauen davon.

Auch der Jäger muss sich schützen

Geht ein Jäger in eine Dickung um Schwarzwild aus ihr zu drücken, so begibt er sich in Gefahr. In jedem Fall sollte er eine Sauenschutzhose tragen und mit einer Saufeder ausgestattet sein.

Im Nahkampf ist es oft nicht möglich einen sicheren Schuss anzutragen. Hier hilft die kalte Waffe ungemein.

Der beste Schutz ist jedoch eine gute Vorbereitung und erfahrene Jäger an der Seite. Schwarzwild wird im Zweifel immer die Flucht ergreifen. Eine Dickung sollte also so gedrückt werden, dass die Sauen sie frühzeitig verlassen können und den Schützen in die Arme getrieben werden.

Wärmebildkamera & Co

Immer mehr Jäger entscheiden sich dazu dem natürlichen Licht der Sonne oder des Vollmondes auf die Sprünge zu helfen. Sie setzen Taschenlampen, Wärmebildkameras und Nachtsichtgeräte ein.

Diese Hilfsmittel sind zwar effektiv, aber keine Allheilmittel.